Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse by Sigmund Freud

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By Jennifer Weber Posted on Dec 30, 2025
In Category - Memoir
Freud, Sigmund, 1856-1939 Freud, Sigmund, 1856-1939
German
Overview: A seminal essay in psychoanalytic theory, Freud’s "A Difficulty in Psychoanalysis" confronts the profound human resistance to accepting the uncon...
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Bestimmung, mehr Fracht dafür bezahlen, als der ganze Plunder werth ist. Aber _nichts_ lassen sie daheim, was niet- und nagellos ist, keine irdene Schüssel, keinen hölzernen Napf, keinen Besen, noch Scheuerlappen, ja ich weiß Beispiele, daß sie, besonders nach Australien, ihre irdenen _Oefen_ mitgenommen haben. Kaum ist dann ein halbes Jahr vergangen, so steht dort drüben unter Eucalypten und Banksien ein Bauernhaus, das sich in Nichts von dem daheim verlassenen unterscheidet, mit denselben niederen Zimmern und Fenstern, denselben Tischen und Bänken, denselben alten verstaubten Bildern an den Wänden, denselben bemalten irdenen Schüsseln über dem Heerde, ja mit dem nämlichen dumpfen und ungesunden Geruch in der Stube -- genau so wie daheim im Vaterland. Und der Bauer selber mit seiner Familie hat sich -- wie er sich auch vielleicht in seiner sonstigen Lebensweise ändern _mußte_ -- wahrlich nicht in irgend etwas geändert, was ihn selbst betrifft. Er trägt noch, mitten zwischen den Engländern und Amerikanern, ob auch von ihnen hundert Mal ausgelacht und verspottet, den nämlichen langen blauen Rock mit schmalem Kragen und riesigen Leinwandtaschen wie daheim -- denselben ausgeschweiften Hut, wie er auf seinem Dorfe seit Menschengedenken Mode war, dieselbe alte kurze Pfeife als Begleiter, Zeitmesser, Sorgenbrecher und was sonst Alles, unentbehrlich bei Arbeit und Müssiggang, und nur in der Zeit am Tage unsichtbar, wo er Sonntags in der Kirche sitzt, und die Pfeife dann, vorher sorgfältig ausgegossen, in eine der Leinwandtaschen spurlos verschwindet. Auch die Frauen hängen hartnäckig an der heimathlichen Tracht und setzen anfangs die Eingeborenen nicht wenig durch ihre kurzen Röcke, blauen Zwickelstrümpfe und riesigen Bänder an den Hauben in Erstaunen; aber zuletzt gewöhnt man sich auch an das Sonderbarste und findet es nicht mehr auffallend. Wunderbar gemischte Gesellschaft findet man aber in solch deutschen Colonieen in fremden Welttheilen, und Tanunda besonders leistete darin das Außerordentlichste. Engländer gab es, wie gesagt, nur sehr wenige in der Stadt, und die wenigen waren kein besonderer Umgang für die Deutschen. Man würde auch nie geglaubt haben, daß man sich in einer englischen Colonie befände, wenn man durch die Stadt ging und überall nur _deutsche_ Schilder an den Häusern, nur deutsche Trachten sah, nur deutsch reden hörte -- aber lieber Gott, wir wissen es ja schon gar nicht anders, als daß wir Deutschen mit unseren tüchtigen Arbeitskräften und unseren fleißigen und dabei gutmüthigen und geduldigen Staatsangehörigen allen anderen Ländern der Welt ihr Land urbar machen, ihre Colonieen bevölkern und heben müssen. Wir selber besitzen, ob unsere vaterländischen Schiffe auch in _allen_ Meeren der Welt getroffen werden, kein einziges eigenes transatlantisches Eigenthum, und kein Wunder denn, daß wir es uns in jenen _fremden_ Plätzen wenigstens gemüthlich zu machen suchen. In dem Ort waren denn auch zwei ziemlich gute deutsche Wirthshäuser, das eine aber, das Tanunda-Hotel, das besuchteste, und besonders hielten hier die »Honoratioren« ihre Zusammenkünfte, da der Wirth nicht allein ein trinkbares deutsches _Bier_ ausschenkte, sondern auch einen Stolz darein setzte, ächten Rheinwein zu verhältnißmäßig billigen Preisen in seinem Keller zu haben. Dort war heute Ball und der große Saal in der ersten Etage schon so festlich geschmückt, wie es die bescheidenen Mittel in Tanunda nur erlaubten, und die noch bescheidneren Ansprüche forderten, und dort begannen schon Nachmittags um vier Uhr -- um fünf Uhr sollte die Musik »losgehen« -- die wunderlichsten Elemente sich zu sammeln, die je ein solches »Tanzvergnügen« besucht und sich darauf amüsirt hatten. Das junge »Mannsvolk« der ländlichen Bevölkerung war das erste auf dem Platze. Vorher mußte einmal ordentlich getrunken werden, damit sie »Courage kriegten« und die »Mädels« nachher konnten ankommen sehen, und bis es fünf Uhr schlug, hatte sich einer von diesen schon so vollkommen angetrunken, daß...

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Overview: A seminal essay in psychoanalytic theory, Freud’s "A Difficulty in Psychoanalysis" confronts the profound human resistance to accepting the unconscious mind's primacy over conscious rationality.

Plot: The "plot" is an intellectual confrontation. Freud outlines three historic blows to human narcissism—the cosmological (Copernicus), the biological (Darwin), and now the psychological—arguing that his own work delivers the most wounding revelation: that the ego is not master in its own house.

Analysis: This concise work is a classic not for its clinical detail, but for its breathtaking meta-psychological ambition. Freud steps back to diagnose humanity's collective neurosis against his ideas, framing resistance as proof of his theory's disruptive truth. It is a masterclass in rhetorical positioning, transforming criticism into corroboration and cementing psychoanalysis as a foundational, if unsettling, pillar of modern thought.



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Kevin Wilson
1 year ago

I was skeptical at first, but the depth of research presented here is truly commendable. I couldn't put it down.

Brian Clark
1 year ago

Thanks for the recommendation.

Dorothy Lee
2 weeks ago

Recommended.

Ashley Flores
1 year ago

From the very first page, the narrative structure is incredibly compelling. A valuable addition to my collection.

Elijah Ramirez
1 year ago

Solid story.

5
5 out of 5 (7 User reviews )

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