The Medicinal Plants of the Philippines by T. H. Pardo de Tavera

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By Jennifer Weber Posted on Dec 26, 2025
In Category - Memoir
Pardo de Tavera, T. H. (Trinidad Hermenegildo), 1857-1925 Pardo de Tavera, T. H. (Trinidad Hermenegildo), 1857-1925
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Overview: A seminal work of botanical and medical scholarship, this book meticulously catalogs the indigenous flora of the Philippine archipelago and their...
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hier mit einer alten Haushälterin still und ruhig seine Tage verlebte. Was er einmal früher gethan, den Titel wie den Orden zu bekommen, hat man nie erfahren. Manche, und besonders die äußerste Linke in Gidelsbach (der Müller und der Bader), wollten behaupten, er hätte Beides bekommen, weil er nichts gethan, aber da sich das nicht denken ließ, so fand es auch keinen Eingang bei dem denkenden Theile der Bürgerschaft. Die Einwohner von Gidelsbach sahen den kleinen wohlbeleibten ältlichen Herrn sogar mit einer soviel größern Ehrfurcht und Achtung an, weil eben über seinen Verdiensten ein gewisses geheimnißvolles Dunkel lag, und zu diesen gehörte jedenfalls und unbestritten, daß er nur selten davon sprach. Von etwas sprach er aber, das übrigens auch ein besonderes Interesse für ihn haben mochte, da es ihm am nächsten stand, und das war seine Leber, die er, ob gegründet oder ungegründet, in den Verdacht gebracht hatte, daß sie drei Zoll zu groß sei und in ihrer Anschwellung darauf hinarbeite ihm den Magen abzustoßen. Die beiden Aerzte im Städtchen waren darüber, wie sich das auch nicht anders erwarten ließ, durchaus entgegengesetzter Meinung, wodurch der eine, der eine derartige Krankheit vollkommen ableugnete und das Leiden zuerst als eine Indigestion und nachher für alberne Einbildung erklärte, einen sehr guten Kunden verlor, und der andere, der durch Klopfen und Horchen an Brusthöhle, Rippen, Schultern und allen andern Körpertheilen des Commerzienraths allerdings einige jedenfalls zu berücksichtigende und bedenkliche Symptome einer möglichen rothen oder gelben Hypertrophie oder einer speckartigen Entartung der Leber gefunden haben wollte, ihn gewann. Herr Commerzienrath Mahlhuber war sehr besorgt um sein Leben im Allgemeinen wie um seine Leber im Besondern, und das muß ihn entschuldigen, wenn er mit dieser angeblichen unnatürlichen Vergrößerung derselben auch eine früher gehabte, leicht und glücklich operirte Balggeschwulst oben auf dem Kopfe in Verbindung brachte. Er hatte eine natürliche Scheu vor allen derartigen Dingen, und die sonst ganz unschuldige Geschwulst war ihm als das Entsetzlichste erschienen, was sich an dem menschlichen Körper nur überhaupt bilden konnte, da es, in unmittelbarer Nähe mit dem Gehirn, in seinen Folgen unberechenbar sein mußte. Bei weiter gar keiner Beschäftigung als eben nur der, sein ihm äußerst kostbares Leben zu erhalten, malte er sich die Entwickelung solcher Leiden mit den lebendigsten Farben aus, und war endlich zu dem Resultat gekommen, daß eine Vereinigung der Balggeschwulst-Nerven mit der Leber keineswegs zu den Unmöglichkeiten gehöre, ja daß oben sogar auf dem Kopfe, trotz der vollkommen geheilten Narbe, ein ähnlicher Schaden wieder ausbrechen und krebsartige Folgen mit sich führen könne. Doctor Mittelweile that sein Möglichstes, ihm derartige Ideen auszureden und ihm zu beweisen, daß er ebenso leicht einen Krebs an der äußersten Nasenspitze wie an der vernarbten und vollkommen geheilten und von ihm selbst operirten Geschwulst erwarten dürfe; Doctor Märzhammer aber, sein früherer Arzt, machte sich ein Vergnügen daraus unter der Hand, wo er wußte, daß es dem Commerzienrath zu Ohren kommen mußte, zu verbreiten, „die Naht könnte im Innern noch einmal eitern“. Doctor Mittelweile, der vergebens gegen solchen Unsinn ankämpfte und täglich die alten Geschichten und Klagen mit dem vollkommen gesunden Manne durchzuarbeiten hatte, wußte endlich keinen andern Rath als ihn auf Reisen zu schicken, weniger in ein bestimmtes Bad zu gehen, als nur einmal einen Monat in der Welt umherzufahren. Sein Patient brauchte Zerstreuung, und die konnte er in dem mit der Welt in fast gar keiner Verbindung stehenden Gidelsbach nimmermehr finden. Er war hier versauert und eingetrocknet und mußte hinaus an die frische Luft. Auch für die Leber prophezeite er ihm dabei die segensreichsten Folgen, da nichts ein unnatürliches Wachsen der Leber, wie man das ja auch an den Gänsen sehe,...

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Overview: A seminal work of botanical and medical scholarship, this book meticulously catalogs the indigenous flora of the Philippine archipelago and their traditional therapeutic applications.

Plot: The volume systematically presents a compendium of plants, organized for scientific and practical reference. Each entry details botanical characteristics, habitat, and, crucially, the specific ailments each plant was historically used to treat, from fevers to wounds, as recorded from local healers and practices.

Analysis: Pardo de Tavera’s work transcends mere cataloging; it is a foundational ethnobotanical text that preserves indigenous knowledge at a critical historical juncture. Its enduring value lies in its rigorous methodology, bridging Western scientific taxonomy with Filipino folk wisdom. It remains an indispensable classic not only for its scientific authority but as a cultural artifact, safeguarding a vital part of the Philippines' natural and intellectual heritage from being lost to time.



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This digital edition is based on a public domain text. Enjoy reading and sharing without restrictions.

Sarah Robinson
3 months ago

After finishing this book, it provides a comprehensive overview perfect for everyone. This story will stay with me.

Sandra Smith
1 year ago

Fast paced, good book.

Richard Nguyen
1 year ago

High quality edition, very readable.

5
5 out of 5 (3 User reviews )

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