Bases para a unificação da ortografia que deve ser adoptada nas escolas…

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Portuguese
Overview: A seminal philological treatise, this anonymous 19th-century Portuguese text argues for a standardized orthography to be mandated in schools, pos...
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unverändert; fremdsprachliche Zitate wurden nicht korrigiert. Umlaute in Großbuchstaben (Ä, Ö, Ü) werden in ihrer Umschreibung dargestellt (Ae, Oe, Ue). Besondere Schriftschnitte wurden in der vorliegenden Fassung mit den folgenden Sonderzeichen gekennzeichnet: gesperrt: _Unterstriche_ Antiqua: ~Tilden~ #################################################################### Hüben und Drüben. Neue gesammelte Erzählungen von Friedrich Gerstäcker. Zweiter Band. [Illustration] Leipzig, Arnoldische Buchhandlung. 1868. Leipzig, Druck von Giesecke & Devrient. Inhaltsverzeichniß. Seite 1. Der verheirathete Doktor 1 2. Ruine Wildenfels 70 3. Herr Müller 220 4. Ein freundlicher Empfang 311 Der verheirathete Doktor. Erstes Kapitel. Zum Lindenbaum. Schon im Jahre 39 war Pittsburg, im Staat Pennsylvanien, eine größere Stadt, die sich besonders durch ihre Fabriken, Eisenwerke, wie überhaupt eine außerordentliche Gewerbsthätigkeit auszeichnete, und in der That seitdem so an Einwohnerzahl und Reichthum gewonnen hat, daß sie jetzt zu den Hauptplätzen der Union gerechnet werden darf. Von allem Anfang an hatten sich eine Menge Deutsche dorthin gezogen, wie denn ja auch ganz Pennsylvanien vorzugsweise von unseren Landsleuten bevölkert ist. Haben sie sich doch sogar in ihrem Uebergang zur englischen Redeweise eine ganz eigene und merkwürdige Sprache gebildet: das sogenannte Pennsylvanisch-Deutsch, das sie freilich nur unter einander reden können, denn Amerikanern, wie der englischen Sprache nicht mächtigen Deutschen bleibt sie gleich unverständlich. Ursprünglich ließ sich auch in diesem Staat eine große Zahl jener armen Teufel nieder, die im Befreiungskrieg der Union von deutschen Fürsten an die Engländer verkauft wurden, aber in der Mehrzahl viel zu klug waren, irgend welchen Heldenmuth gegen das für seine Unabhängkeit kämpfende Volk zu entwickeln. Sie desertirten oder ließen sich gefangen nehmen, wonach sie dann mit Vergnügen das Versprechen abgaben: in diesem Kriege nicht mehr gegen die Amerikaner zu dienen, und bald im Walde drin ihre kleine, freundliche Heimath gründeten. Abkömmlinge von ihnen findet man noch überall, besonders in Pennsylvanien, und sie sind sogar stolz darauf zu erzählen, daß ihre Vorväter zu den Freiheitskämpfern übergingen. So leicht nun auch die Deutschen in den vereinigten Staaten die englische Sprache erlernen und mit den Amerikanern selber auf freundschaftlichem Fuße leben, so finden sie es doch -- mit wenigen Ausnahmen -- stets gemüthlicher, für ihre Geselligkeit die eigene Landsmannschaft aufzusuchen, und besonders ihre Abende unter Deutschen zuzubringen. Das amerikanische und deutsche Leben läßt sich in der That nicht gut vereinigen, denn Beider Neigungen liegen zu weit aus einander, und schon die entsprechenden Wirthshäuser kennzeichnen Beide auf das Entschiedenste. Der Amerikaner ist rastlos in seinen Genüssen wie in seinem Geschäft, und kennt in beiden keine Ruhe. Er arbeitet rasch, aber ebenso ißt er auch, und verschlingt Mittags die Speisen weit eher, als daß er sie ordentlich verzehrt. Eben so wenig hält er sich beim Trinken auf, und so oft er auch über Tag einen Schenkstand besuchen mag, _er setzt sich nie dazu_, läßt sich sein Glas einschenken, stürzt es hinab und geht weiter. Das verträgt der Deutsche nicht, weder daheim noch in Amerika, denn er will seinen Stuhl und seinen Tisch haben, um, _was_ er genießt, auch in aller Ruhe und Gemüthlichkeit zu verzehren, und sich dabei gehörig auszusprechen. Sehr natürlich fühlt er sich -- mit _diesen_ Neigungen -- in amerikanischen Wirthshäusern, in denen er auch meistens sein gewohntes Bier vermißt, nie recht wohl, und nur die ächt amerikanisirten Deutschen (beiläufig gesagt der widerlichste Menschenschlag von Renegaten, der sich auf der Welt nur denken läßt) affektiren die amerikanische Sitte und halten es für unter ihrer Würde, sich in ein deutsches Bierhaus zu setzen, in dem sie sich doch sonst wohl genug fühlten. In Pittsburg gab es nun schon damals verschiedene derartige deutsche Lokale; den besten Ruf hatte aber jedenfalls der „Lindenbaum“, und verdiente ihn auch, obgleich er von keinem _Wirth_, sondern nur von...

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Overview: A seminal philological treatise, this anonymous 19th-century Portuguese text argues for a standardized orthography to be mandated in schools, positioning linguistic uniformity as a cornerstone of national identity and progress.

Plot: The work systematically dissects the chaotic state of contemporary spelling, presenting a logical framework for reform. It builds a compelling case not through narrative, but through rigorous linguistic analysis and pedagogical reasoning, culminating in a proposed set of unified rules intended to streamline education and unify the written language.

Analysis: Its classic status derives from its pivotal role in a foundational cultural debate. More than a dry style guide, it is a political document disguised as a scholarly manual, capturing the moment when language was consciously weaponized for nation-building. The author’s anonymity itself is a powerful statement, suggesting the ideas—of rationality, modernity, and collective identity—transcend individual credit, cementing the book as a key artifact in the history of the Portuguese language.



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