Reineke Fuchs : der alten Sage nacherzählt by Helene Fuchs

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Fuchs, Helene Fuchs, Helene
German
Overview: A masterful retelling of a medieval beast epic, this work revitalizes the cunning and satirical adventures of Reynard the Fox for a modern audien...
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Worte in Antiqua sind so =gekennzeichnet=, gesperrte so ~gesperrt~. ======================================================================= Reineke Fuchs [Illustration: Reineke Fuchs 1. Als der Wagen weiterfuhr, warf Reineke fortwährend Fische herab. Der Wolf kam herbei und ließ sich's wohlschmecken.] Reineke Fuchs Der alten Sage nacherzählt von Helene Fuchs Mit Illustrationen in Farbendruck nach Originalen von Max Wulff 1921 Meidinger's Jugendschriften Verlag G.m.b.H. Berlin W. 66 Inhalt. Seite Einleitung 7 ~Reineke Fuchs.~ 1. Kapitel. Reineke wird angeklagt 9 2. Kapitel. Braun entbietet Reineke an des Königs Hof 15 3. Kapitel. Hinze überbringt den Befehl des Königs 22 4. Kapitel. Grimbart bei Reineke. Die Beichte 26 5. Kapitel. Das Gericht und der Urteilsspruch. Reineke unter dem Galgen 33 6. Kapitel. Die Geschichte von der Verschwörung 40 7. Kapitel. Reineke tritt seine Pilgerfahrt an. Lampe und Bellyn in Malepartus 49 8. Kapitel. Die Sühne. Reineke wird abermals angeklagt 58 9. Kapitel. Grimbart in Malepartus 65 10. Kapitel. Reinekes zweite Beichte 69 11. Kapitel. Reinekes Verteidigung 75 12. Kapitel. Der Mann mit der Schlange 81 13. Kapitel. Reineke verteidigt sich weiter. Der wunderbare Ring, der Kamm und der Spiegel 87 14. Kapitel. Neue Lügen Reinekes und seine Freisprechung 96 15. Kapitel. Neue Anklagen Isegrims und Reinekes Verteidigung 102 16. Kapitel. Die Forderung und die Vorbereitung zum Zweikampfe 111 17. Kapitel. Der Zweikampf und seine Entscheidung 115 [Illustration] Einleitung. Schon in den frühesten Zeiten des Menschengeschlechts hat sich die Phantasie des Volkes damit beschäftigt, das Leben der Tiere zu vermenschlichen, d. h. Tiere wie Menschen von bestimmtem Charakter und Stande reden und handeln zu lassen. Solche Tiermärchen und Tierfabeln waren bei den allerverschiedensten Völkern in Umlauf, sie haben aber für uns erst literarische Gestalt angenommen in den Äsopischen Fabeln, die sich von Griechenland aus auf dem Wege über Italien durch schriftliche und mündliche Überlieferung bei allen Völkern unseres Erdteils verbreiteten. Aus einer dieser Äsopischen Fabeln, die von der Feindschaft zwischen Fuchs und Wolf und dem Siege der List des einen über die rohe Kraft des anderen handelt, ist nun die mittelalterliche Tierdichtung hervorgegangen. Die frühesten Spuren derselben sind in einer lateinischen Dichtung des frühen Mittelalters, die einen Mönch aus Lothringen zum Verfasser hat, zu erkennen. Schon in dieser Erzählung von der Heilung des kranken Löwen durch die Haut des Wolfes stecken zahlreiche satirische Züge, Beziehungen auf kirchliche und politische Zustände, auf das Leben bei Hofe und im Kloster, und gerade diese satirische Behandlung gibt der ganzen späteren Tierdichtung bis auf unseren Reineke Fuchs das Gepräge. Auf dem Grenzgebiet zwischen Frankreich und Deutschland hat sich nun auch die weitere Ausbildung der Tiersage vollzogen. Hier wurden zuerst den Tieren menschliche Eigennamen verliehen; ein Vorgang, der an sich nichts Überraschendes hat, rufen doch auch wir unsere Haustiere, Hund und Katze, Ziege und Lamm, Kuh und Pferd, mit Personennamen. Die gewählten Namen sind meist Kose- oder Verkleinerungsformen: Reineke von Reinhart (franz. =Renard=), Hinze von Heinrich, Lampe von Lamprecht, Henning von Johannes usw. Die wichtigste und für die ganze spätere Zeit bedeutungsvollste Darstellung hat die Tiersage in Nordfrankreich gefunden. Französische Spielleute verfaßten eine Anzahl von Tierschwänken, =branches=, aus denen allmählich der große französische =Roman de Renard= herauswuchs. Indessen erreicht das Tierepos seine klassische Gestalt in den Niederlanden. Nach verschiedenen Vorstufen erhielt es seine endgültige Fassung im 15. Jahrhundert in Flandern durch Hinrik van Alkmar, dessen Werk dann von einem Unbekannten in die niedersächsische Mundart übertragen wurde. So entstand der »Reynke de Vos«, der zuerst im Jahre 1498 in Lübeck gedruckt und darauf zu wiederholten Malen bis auf die neueste Zeit ins Hochdeutsche und in andere Sprachen übertragen wurde. Eine Prosaübersetzung dieses »Reynke« von dem bekannten Leipziger Professor Gottsched wurde endlich die Quelle für das klassische Tierepos...

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Overview: A masterful retelling of a medieval beast epic, this work revitalizes the cunning and satirical adventures of Reynard the Fox for a modern audience, blending anthropomorphic fable with sharp social commentary.

Plot: The narrative follows the titular Reineke, a charming yet unscrupulous fox, as he navigates the treacherous court of King Nobel the Lion. Through a series of clever deceptions, courtroom dramas, and narrow escapes from his animal adversaries, Reineke's exploits serve as a darkly humorous mirror to human society.

Analysis: Helene Fuchs’s adaptation earns its classic status by preserving the original saga's biting wit and moral complexity while enhancing its accessibility. The enduring power lies in its timeless exploration of themes like the triumph of cunning over brute strength, the corruption of institutions, and the ambiguous nature of justice. Reineke remains a compelling antihero because his victories critique the very hypocrisy of the world he manipulates, ensuring the tale's relevance across centuries.



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