L'Illustration, No. 0004, 25 Mars 1843 by Various

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French
Overview: A cultural artifact masquerading as a periodical, this issue of the pioneering French illustrated weekly is a time capsule of 19th-century though...
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Der Verfasser hat sich das Recht der Uebersetzung vorbehalten. Inhalt Widmung 1 Erstes Buch 3 I. 3 II. 10 III. 21 IV. 36 V. 54 VI. 67 VII. 80 VIII. 111 IX. 131 X. 148 Zweites Buch 157 I. 159 II. 188 III. 211 IV. 228 V. 253 VI. 263 VII. 290 VIII. 309 IX. 332 X. 346 Drittes Buch 363 I. 365 II. 389 III. 418 IV. 453 V. 477 VI. 499 VII. 517 VIII. 537 Seiner Hoheit Ernst II. Herzoge zu Sachsen-Coburg-Gotha. Es war ein lachender Maiabend auf dem Kallenberg. Oben um das Schloß blühte und duftete der Frühling und die Blätter der rothen Akazie warfen gezackte Schatten auf den thauigen Rasen. Unten im Dunkel des Thals sprangen die zahmen Rehe aus dem Gehölz und schauten begehrlich nach der hellen Gestalt der Herrin, welche den holden Segen des Gastrechts Jedem ertheilt, der in den Bannkreis des Schlosses tritt, dem Menschen, wie dem Vogel und dem Wild. Die Ruhe des Abends lag auf dem Hügel und Thal, nur aus weiter Entfernung klang zuweilen das Rollen des Donners in die lichtreiche, glückliche Landschaft. An diesem Abend sah Eure Hoheit, an die Steine der alten Schloßmauer gelehnt, sorgenvoll über die fruchtbaren Felder hinein in die dämmrige Ferne. Was mein edler Fürst damals sprach: über die Verwirrung der letzten Jahre, über die Muthlosigkeit und müde Abspannung der Nation, und über den Beruf der Dichter, die grade in solcher Zeit dem Volke einen Spiegel seiner Tüchtigkeit vorhalten sollen zur Freude und Erhebung, -- das waren goldene Worte, in denen sich ein großer Sinn und ein warmes Herz offenbarten, und sie werden lange nachklingen in dem Herzen des Hörers. Seit diesem Abend habe ich den Wunsch, mit Eurer Hoheit Namen das Buch zu schmücken, dessen Plan ich damals mit mir herumtrug. Fast zwei Jahre sind seitdem vergangen, ein furchtbarer Krieg ist entbrannt, und mit finsterer Sorge sieht der Deutsche in die Zukunft seines Vaterlandes. In solcher Zeit, wo die stärksten politischen Leidenschaften in das Leben jedes Einzelnen dringen, weicht die heitere Ruhe, welche der Schaffende zur künstlerischen Gestaltung braucht, leicht von seinem Arbeitstisch. Ach! sie hat dem deutschen Dichter seit lange gefehlt. Nur zu sehr fehlt das Behagen am fremden und eigenen Leben, die Sicherheit fehlt und der frohe Stolz, mit welchem die Schriftsteller anderer Sprachen auf die Vergangenheit und Gegenwart ihres Volkes blicken; im Ueberfluß aber hat der Deutsche Demüthigungen, unerfüllte Wünsche und eifrigen Zorn. Wer in solcher Zeit Poetisches gestaltet, dem fließt nicht die freie Liebe allein, auch der Haß fließt leicht aus dem schreibenden Rohr, leicht tritt an die Stelle einer dichterischen Idee die praktische Tendenz und statt freier Laune findet der Leser vielleicht eine unschöne Mischung von plumper Wirklichkeit und gekünstelter Empfindung. Bei solchen Gefahren hat der Dichter doppelt die Pflicht, die Umrisse seiner Bilder rein zu halten von Verzerrung, und seine eigene Seele frei von Ungerechtigkeit. Dem Schönen in edelster Form den höchsten Ausdruck zu geben, ist nicht jeder Zeit vergönnt, aber in jeder soll der erfindende Schriftsteller wahr sein gegen seine Kunst und gegen sein Volk. Diese Wahrheit zu suchen, und wo ich sie fand, zu vertreten, halte ich für die Aufgabe auch meines Lebens. Und so sei meinem ritterlichen Herrn ehrfurchtsvoll das leichte Werk gewidmet. Glücklich werde ich sein, wenn Eurer Hoheit dieser Roman den Eindruck macht, daß er wahr nach den Gesetzen des Lebens und der Dichtkunst erfunden und doch niemals zufälligen Ereignissen der Wirklichkeit nachgeschrieben ist. _Leipzig_, im April 1855. Gustav Freytag. Erstes Buch. ~I.~ Ostrau ist eine kleine Kreisstadt unweit der Oder, bis nach Polen hinein berühmt durch ihr Gymnasium und süße Pfefferkuchen, welche...

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Overview: A cultural artifact masquerading as a periodical, this issue of the pioneering French illustrated weekly is a time capsule of 19th-century thought, blending journalism, art, and serialized fiction.

Plot: There is no single narrative, but a curated collection of vignettes. Readers are guided through a visual and textual tour of Parisian society, scientific marvels, political cartoons, and literary installments. It is a mosaic of its moment, where a report on railway expansion might sit adjacent to a fashion plate and the latest chapter of a popular novel.

Analysis: Its classic status is secured not by a unified story, but by its revolutionary form. "L'Illustration" helped invent modern mass media, leveraging new print technologies to make the world visually immediate. This issue is a masterclass in editorial curation, capturing the burgeoning bourgeois consciousness and the tension between tradition and progress. It is less a book to be read than a world to be observed, offering an unparalleled primary source on the aesthetics and anxieties of 1843.



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Emily Lee
1 year ago

From the very first page, the author's voice is distinct and makes complex topics easy to digest. Thanks for sharing this review.

Thomas Clark
1 year ago

Text is crisp, making it easy to focus.

Richard Smith
1 year ago

Loved it.

Brian Rodriguez
1 year ago

Solid story.

5
5 out of 5 (4 User reviews )

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